Aquarium für Anfänger: Darauf solltest du beim Süßwasser-Aquarium achten!

Bei Aquaristik handelt es sich um ein faszinierendes Hobby, welches auf viele Anhänger stößt. Schon als Kinder war es schön zu sehen, wie sich die Fische von einem Ort zum anderen bewegen. Doch wer sich für den Kauf eines Aquariums entscheidet, muss auf verschiedene Dinge achten. Gerade Anfänger könnten hier auf einige Probleme stoßen.

Im heutigen Artikel soll es um das Süßwasser-Aquarium gehen. Dabei handelt es sich um den Typ Aquarium, das auf der ganzen Welt am häufigsten verbreitet ist.

Doch worauf genau gilt es zu achten? Welche weiteren Varianten gibt es? All diese Fragen und mehr werden im folgenden Ratgeber beantwortet.

Welche Arten vom Süßwasser-Aquarium gibt es?

Aquarium für Anfänger

Schon vor dem Kauf sollte sich jeder informieren, was er mit seinem Aquarium haben möchte. Das fängt bei der Wahl des Bodens an und endet bei der Inneneinrichtung. Doch selbst beim Typ des Aquariums werden zwischen verschiedenen Modellen unterschieden.

Anbei eine kleine Übersicht mit den gängigsten Modellen:

  • Gesellschafts-Aquarium
  • Amazonasaquarium
  • Biotopaquarium
  • Naturaquarium
  • Artaquarium
  • Altwasseraquarium
  • etc.

Die Wahl richtet sich dabei nach dem eigenen Geschmack. Wer sich trotzdem nicht entscheiden kann, sollte auf jeden Fall mal ein Aquarium-Shop vor Ort besucht haben. Dort werden alle Varianten ausgestellt.

Welche Fische lassen sich im Aquarium halten?

Ein Aquarium erweckt erst dann zum Leben, wenn Fische und andere Lebenswesen darin ihr Zuhause gefunden haben. Der Vorstellung sind hierbei keine Grenzen gesetzt, sofern die Fische nicht zu groß sind. Sehr beliebt sind unter anderem:

Besonders schnell Aufmerksamkeit erregen farbenfrohe Fische. Ebenfalls wichtig zu wissen ist, dass nicht jede Art von Fisch einfach in ein Aquarium geworfen werden kann. Hier müssen die Betroffenen bereits im Voraus die Kompatibilität der einzelnen Arten prüfen. Eine Beratung im Einzelhandel kann definitiv weiterhelfen. Ansonsten könnte der Spaß schnell zu Ende sein.

Fische im Süßwasser-Aquarium

Darauf muss beim Kauf geachtet werden

Beim Kauf eines Süßwasser-Aquariums lohnt es sich eine Checkliste zu erstellen. Anhand dieser Liste werden die einzelnen Punkte dann Schritt für Schritt abgearbeitet. Doch worauf kommt es an? Folgende Kaufaspekte sollten beim Erwerb nicht ignoriert werden:

  • Beleuchtung
  • Filter
  • Pumpen (Luft, Wasser)
  • Schläuche
  • Sprudler
  • Messgeräte
  • Thermometer
  • Reinigungszubehör
  • Pflegezubehör
  • Futterautomat
  • Preis

Vor allem die Beleuchtung ist Pflicht. Nur durch das Licht können Pflanzen wachsen und einen Rhythmus erschaffen. Der wiederum wirkt sich auf das Leben der Fische aus. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an unterschiedlichen Leuchtmitteln.

Filter sind ebenfalls notwendig, um das Innere sauber zu halten. Pflanzen können sterben, selbes gilt für Fische. Schlechte Wasserqualität ist ein Grund dafür. Und die lässt sich mit den richtigen Filtern konstant hochhalten.

Heizstäbe und Thermometer sind für die Erwärmung und Kontrolle notwendig. Jede Fischart hat einen anderen Temperaturwert, in dem er sich wohlfühlt. Genau darauf sollten insbesondere Anfänger achten.

Worauf muss bei der Einrichtung geachtet werden?

Aquarien gibt es heutzutage in unterschiedlichen Formen, Größen und Dekoren zu kaufen. Selbes gilt für das Zubehör. Umso wichtiger ist es bei der Einrichtung aufzupassen. Eine Regel sollte dabei besonders beachtet werden: Je größer das Aquarium ist, umso besser die Wasserwerte. Nicht vergessen werden darf der Standort. Direktes Sonnenlicht durch das Fenster gilt es zu vermeiden. Filter, Heizstäbe und Beleuchtung wurden weiter oben bereist erwähnt.

Der Bodengrund im Aquarium besteht in der Regel aus zwei Schichten. Pflanzen sind die grünen Lungen der Unterwasserwelt und erhöhen die Qualität. CO2 Anlagen können Pflanzen zu einem besseren Wachstum anregen.

Welche regelmäßigen Arbeiten fallen an?

Wer ein Aquarium hegt, der muss auch mit regelmäßig anfallen Arbeiten rechnen. Und dazu gehören nun einmal der Teilwasserwechsel, Reinigung der Filter sowie das Absaugen von Mulm, welcher sich am Bodengrund ansammelt.

Gerade Anfänger neigen schnell zu überhöhter Vorsichtigkeit und reinigen zu viel. Das kann allerdings bestimmte Bakterien zerstören, die das biologische System aufrechterhalten. Am besten Rat bei einem Fachmarkt suchen.

Fazit

Ebenfalls zu achten sind auf die Stabilität der Wände sowie Wassertests. Nur so kann man auf Dauer sicherstellen, dass die sich dort befindenden Lebewesen auch wirklich wohlfühlen. Speziell Anfänger übertreiben gerne oder wollen einfach nur so viel Artenvielfalt wie möglich in ihrem Aquarium sehen. Jedoch ist es wichtig, dass sich alle Arten miteinander verstehen und nicht essen.

Auch das kann bei mangelnder Recherche schnell der Fall sein. Unter Berücksichtigung der oben genannten Punkte sollte dem Kauf eines Süßwasser-Aquariums nichts mehr im Weg stehen.

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