Welche Aquariengröße ist optimal?

Wer auf der Suche nach etwas Besonderem für seine Wohnung ist, sollte sich auf jeden Fall mal mit dem Thema Aquarium auseinandersetzen. Hier wird sich praktisch die Tierwelt in die eigenen vier Wände geholt. Doch vor dem Kauf müssen einige Dinge beachtet werden. Das betrifft vor allem die Aquariengröße, da Aquarien viel Platz für sich benötigen.

Doch worauf genau kommt es an? Wie kann jeder die richtige Aquariengröße für sein zukünftiges Projekt auswählen? Tipps & Tricks dazu soll der folgende Artikel bereitstellen.

Welche Aquariengröße passt zu mir? – Checkliste

Welche Aquariengröße ist optimal?

Ein Großteil der Interessenten befasst sich zu Beginn lediglich mit den unterschiedlichen Arten an Tieren, die später darin Platz finden sollen. Weitaus wichtigere Dinge wie Größe und Pflege kommen erst danach.

Wer sich noch nichts vorstellen kann, dem werden folgende Punkte sicherlich bei der Kaufentscheidung weiterhelfen. Speziell bei der Größe haben Einfluss:

Verfügbarer Platz

Der erste und wohl häufigste Grund, warum sich Leute für kleinere bzw. größere Aquarien entscheiden, ist der eigene Platzbedarf. Gerade Anfänger machen häufig den Fehler und wählen ihr Modell zu groß aus. Später kann es dann sein, dass das Aquarium nicht in die vorhergesehene Stelle passt. Doch nicht nur der Platz im Haus oder der Wohnung hat Einfluss auf die Wahl.

Mit in die Entscheidung einbezogen werden solle die gesamte Familie. Was halten die Kinder davon? Wird sich auch regelmäßig um die Lebensbewohner gekümmert? Generell wird empfohlen etwas mehr Platz einzukalkulieren. Rund 20 cm an einer Seite des Beckens gibt mehr Spielraum für Zubehör wie Futter und Reinigungsgeräte. Idealerweise wird sich vor Ort nach einem passenden Modell erkundigt, dass auch zu den eigenen Platzverhältnissen passt.

Anzahl an Tiere richtet sich nach der Aquariengröße

Ebenfalls ein guter Anhaltspunkt für die Größe sind die Anzahl der Tiere, die dort später schwimmen sollen. Generell gilt: Ein größeres Aquarium ermöglicht das Halten von mehreren Fischarten. Manche Tiere brauchen weniger Platz wohingegen andere sich schnell eingeengt fühlen. Einsteigern werden Varianten mit rund 80 cm Becken empfohlen. Dort können bereits die kleinsten Schwarmfische gut ihr Leben leben. Und für einen Blickfang sorgen sie alle Male.

Wer beispielsweise einen Skalar haben möchte, wird mit den oben genannten Abmessungen Probleme bekommen. Da die Tiere etwas größer werden können, wird ein Becken von mindestens 100 cm empfohlen. Letztendlich hängt es ganz von der Anzahl der Meerestiere sowie dessen Proportionen ab.

Fischschwarm im Aquarium

Stabilität / Klima

Weiterhin recht häufig unterschätzt wird die Stabilität des Beckens. Damit ist allerdings nicht die physische Stabilität vom Glas gemeint, sondern viel mehr das Gleichgewicht der darin lebenden Tiere. Sozusagen die Balance vom biologischen Leben. Aquarien können unabhängig von jeder Größe ein gutes Klima erzeugen. Generell gelten größere Modelle als stabiler. Grund dafür sind:

  • Filter
  • Füllvolumen
  • Möglichkeit mehrere Pflanzen anzubauen

Hierbei empfiehlt es sich direkt im Shop oder bei Experten nach Rat zu fragen. Denn nicht alle Fische vertragen sich miteinander. Ist das Zusammenleben einmal gestört, kann das schnell unangenehm werden. Und genau das gilt es zu verhindern.

Größere Aquarien haben den Vorteil, dass sich Tiere nicht so schnell in die Quere kommen. Darauf sollte man achten.

Statik

Noch nicht gesprochen wurde über die Statik des Raumes sowie Beleuchtungseffekte. Diese haben zwar nur bedingt etwas mit der Größe zu tun, haben dennoch einen kleinen Einfluss darauf. Je größer das Aquarium, umso schwerer ist es. Und das wiederum kann Schäden im Wohnraum bzw. dem Boden verursachen.

Zu große Modelle bringen gerne mal bis zu 675 kg auf die Waage. Das hängt ganz vom Füllvolumen ab. Nicht selten ist der Keller oder weitaus stabilere Orte eine gute Empfehlung. In der Regel aber spielt dieser Faktor nur sehr selten eine Rolle.

Pflegeaufwand / Kosten

Wer ein größeres Aquarium haben möchte, muss auch bereit sein, tiefer in den Geldbeutel zu greifen. Das sollte jedem vor der Anschaffung im Klaren sein. Mindestens genauso wichtig ist der Pflegeaufwand. Große Aquarium mit vielen Tischen benötigen deutlich mehr Pflege als kleinere Aquarien.

Zwar übernehmen Filter und Co. einen Großteil der Aufgaben, dennoch müssen die Scheiben geputzt und für ausreichend Nahrung gesorgt werden. Nach einer gewissen Zeit läuft der Prozess allerdings wesentlich schneller und von allein.

Zusammenfassung – Welche Aquariengröße ist optimal?

Mit der Anschaffung eines Aquariums gehen Käufer nicht nur einem Hobby nach, sondern auch einer Verantwortung. Schließlich müssen sich um die darin lebenden Tiere gekümmert werden. Was auf den ersten Blick für großartige Stimmung im Wohnzimmer aussieht, ist mit viel Arbeit verbunden.

Ein großes Mitspracherecht hat da die Größe des Aquariums. Sie richtet sich nach vielen Faktoren. Sei es das verfügbare Budget, Gewicht, Anzahl an Tieren oder der Meinung von Familienmitgliedern. Erst nach Beantwortung dieser Fragen lassen dich die perfekten Maße finden.

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