Sumatrabarbe – Puntigrus cf. tetrazona

Wenn du eine neue Fischart für dein Aquarium suchst, sind Sumatrabarben eine gute Wahl. Warum gerade Sumatrabarben? Nun, diese kleinen Fische sind nicht nur wunderschön anzusehen, sie haben auch eine einzigartige Persönlichkeit, die dein Aquarium zum Leben erwecken wird. Sumatrabarben sind bekannt dafür, sehr aktiv und verspielt zu sein, was sie zu einer unterhaltsamen Ergänzung für dein Aquarium macht.

Außerdem sind sie relativ pflegeleicht und können gut mit anderen Fischarten vergesellschaftet werden. Kein Wunder, dass Sumatrabarben bei vielen Aquarianern sehr beliebt sind!

In diesem Artikel erfährst du alles, was du über die Haltung, Zucht und Pflege von Sumatrabarben wissen musst.

Sumatrabarbe Steckbrief

Sumatrabarbe im Aquarium
Derek Ramsey (Ram-Man), CC BY-SA 2.5, via Wikimedia Commons
NameSumatrabarbe – Puntigrus cf. tetrazona
HerkunftSüdostasien (Sumatra, Borneo, Java)
GrößeBis zu 7 cm
AussehenFarbenprächtiger, schlanker Körper mit vertikalen schwarzen Streifen auf goldgelbem Grund. Rote Flossen und Augen.
Lebenserwartung5-7 Jahre
WasserwertepH-Wert: 6,5-7,5, Härte: 5-15 °dGH, Temperatur: 24-28 °C
VerhaltenSchwimmfreudig, gesellig und friedlich, aber territorial und revierbildend.
FutterOmnivor (frisches oder gefrorenes Lebend-, Frost- oder Trockenfutter sowie pflanzliche Kost wie Gemüse oder Flockenfutter)
BesonderheitenGeeignet für Anfänger, aber auch für erfahrene Aquarianer. Beliebter und häufig gehaltener Zierfisch mit vielen verschiedenen Zuchtformen. Kann in Gruppen gehalten werden, benötigt jedoch genügend Platz und Versteckmöglichkeiten. Kann auch in einem Artaquarium gehalten werden.

Systematik

  • ohne Rang: Otophysa
  • Ordnung: Karpfenartige (Cypriniformes)
  • Unterordnung: Karpfenfischähnliche (Cyprinoidei)
  • Familie: Karpfenfische (Cyprinidae)
  • Gattung: Puntigrus
  • Art: Sumatrabarbe

Die Sumatrabarbe im Detail

Gehen wir nun etwas näher auf die Sumatrabarbe ein. Das Aussehen und Verhalten dieser Fischart ist wirklich faszinierend. Sumatrabarben haben eine charakteristische Färbung: einen blau schimmernden Körper mit einem orangefarbenen Streifen an den Seiten. Auch die Flossen der Sumatrabarbe sind leuchtend orange, was ihnen ein wirklich auffälliges und farbenfrohes Aussehen verleiht.

Sumatrabarben sind auch dafür bekannt, dass sie sehr aktiv und verspielt sind. Sie schwimmen gerne in Schwärmen und können unglaublich schnell sein.

Doch wo kommen diese faszinierenden Fische eigentlich her? Sumatrabarben kommen ursprünglich aus Südostasien, genauer gesagt aus Indonesien, wo sie in kleinen Flüssen und Bächen leben.

Es gibt verschiedene Arten von Sumatrabarben, darunter die Tigerbarbe, die Grüne Barbe und die Rote Barbe, um nur einige zu nennen. Jede Art hat ihre eigenen Merkmale, aber eines haben alle Sumatrabarben gemeinsam: Sie sind ein echter Blickfang in jedem Aquarium!

Die Haltung von Sumatrabarben

Die Haltung von Sumatrabarben ist nicht so schwierig, wie man meinen könnte. Aber natürlich musst du einige Dinge beachten, damit deine Sumatrabarben glücklich und gesund sind. Als erstes solltest du sicherstellen, dass du ein Aquarium hast, das groß genug für deine Fische ist.

Als Faustregel gilt: Pro Sumatrabarbe solltest du etwa 10 Liter Wasser einplanen. Wenn du also eine kleine Gruppe von Sumatrabarben halten möchtest, ist ein Aquarium mit einer Mindestgröße von 80 Litern empfehlenswert.

Bei den Wasserparametern solltest du darauf achten, dass das Wasser in deinem Aquarium eine Temperatur von ca. 24-28°C und einen pH-Wert von 6,5-7,5 hat.

Wichtig ist auch ein regelmäßiger Teilwasserwechsel, um das Wasser frisch und sauber zu halten. Bei der Fütterung ist darauf zu achten, dass die Sumatrabarben eine abwechslungsreiche Kost erhalten, die aus einer Mischung von Flockenfutter und Lebendfutter besteht.

Es ist auch eine gute Idee, ab und zu Frostfutter wie Mückenlarven oder Artemia zu füttern.

Eine wichtige Frage, die sich viele Aquarianer stellen, ist die Vergesellschaftung von Sumatrabarben mit anderen Fischarten. Die gute Nachricht ist, dass Sumatrabarben sehr verträglich sind und gut mit anderen Fischarten vergesellschaftet werden können.

Allerdings sollte man darauf achten, dass man keine zu kleinen oder zu langsam schwimmenden Fische mit den Sumatrabarben vergesellschaftet, da diese sonst als Futter angesehen werden können.

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Zucht von Sumatrabarben

Wenn du dich für die Zucht von Sumatrabarben interessierst, gibt es ein paar Dinge zu beachten. Zunächst einmal benötigst du ein geeignetes Zuchtaquarium. Es sollte groß genug sein, um ein Paar Sumatrabarben unterzubringen, sowie über eine ausreichende Filterung und Belüftung verfügen. Du solltest auch darauf achten, dass das Aquarium gut bepflanzt ist, um den Fischen ausreichend Versteckmöglichkeiten zu bieten.

Um eine erfolgreiche Zucht zu erreichen, solltest du sicherstellen, dass du ein Paar Sumatrabarben hast, das bereit ist, zu paaren. Es ist auch wichtig, dass die Wasserparameter im Zuchtaquarium stimmen. Eine Wassertemperatur von 26-28°C und ein pH-Wert von 6,5-7,5 sind empfehlenswert.

Wenn die Sumatrabarben bereit zur Paarung sind, werden sie eine Balz aufführen und das Männchen wird versuchen, das Weibchen zu umwerben. Sobald das Weibchen ihre Eier abgelegt hat, wird das Männchen sie befruchten. Die Eier werden an Pflanzen oder anderen Gegenständen im Aquarium haften bleiben und innerhalb von 24-48 Stunden schlüpfen.

Die Aufzucht der Jungfische kann eine Herausforderung sein, aber es ist möglich, wenn du einige wichtige Dinge beachtest. Die Jungfische sollten mit feinem Staubfutter gefüttert werden, das sie problemlos aufnehmen können. Eine regelmäßige Wasserwechsel und gute Belüftung sind ebenfalls wichtig, um sicherzustellen, dass die Jungfische gesund bleiben. Mit ein wenig Geduld und Aufmerksamkeit können auch Anfänger erfolgreich Sumatrabarben züchten.

junge Sumatrabarbe oder Tigerbarbe
Faucon, CC BY-SA 2.5, via Wikimedia Commons

Krankheiten und Gesundheitsprobleme bei Sumatrabarben

Sumatrabarben sind im Allgemeinen robuste Fische, die jedoch anfällig für einige Krankheiten sein können. Ein häufiges Problem bei Sumatrabarben ist der Befall durch Parasiten, wie beispielsweise Ichthyo oder Costia. Symptome für eine Erkrankung können ein abnormales Verhalten, wie beispielsweise Bewegungsunfähigkeit oder Anorexie, sein.

Auch Hautveränderungen, wie Verfärbungen oder Flossenverletzungen, können auf eine Krankheit hinweisen. Um solche Krankheiten zu vermeiden, solltest Du das Wasser in Deinem Aquarium regelmäßig testen und reinigen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist eine ausgewogene Ernährung für Deine Sumatrabarben. Wenn Deine Fische erkranken, solltest Du schnell handeln und gegebenenfalls einen Tierarzt aufsuchen.

Warum wird die Sumatrabarbe auch als Tigerbarbe bezeichnet?

Die Sumatrabarbe wird auch Tigerbarbe genannt, weil ihr charakteristisches Streifenmuster an einen Tiger erinnert. Die schwarzen, senkrechten Streifen auf einem leuchtend orangefarbenen Körper sind typisch für diese Art und machen sie zu einem beliebten Fisch für Aquarienliebhaber.

Die Bezeichnung Tigerbarbe ist jedoch nicht eindeutig und wird auch für andere Fischarten verwendet, die ein ähnliches Aussehen haben.

Sumatrabarbe im Video

Fazit: Sumatrabarben im Aquarium halten

Sumatrabarben sind nicht nur farbenfrohe und faszinierende Fische, sondern auch vergleichsweise pflegeleicht. Mit einem Aquarium von mindestens 100 Litern und einer optimalen Wassertemperatur von 24 bis 28 Grad Celsius fühlen sich die Tiere wohl und können sich prächtig entwickeln.

Eine ausgewogene Ernährung sowie regelmäßige Wasserwechsel und Reinigung sind ebenfalls wichtig, um Deine Sumatrabarben gesund zu halten. Auch wenn es gelegentlich zu Krankheiten kommen kann, sind Sumatrabarben insgesamt robust und gut geeignet für Aquaristik-Liebhaber aller Erfahrungsstufen.

Wenn Du also auf der Suche nach einem farbenfrohen und interessanten Fisch für Dein Aquarium bist, dann solltest Du Sumatrabarben auf jeden Fall in Betracht ziehen.

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